Pressemitteilungen

Umsetzungsempfehlungen des Beirats für Entwicklungszusammenarbeit

"Nachhaltige Bundehauptstadt Berlin und ihre Verantwortung in der Einen Welt"

Der Beirat Entwicklungszusammenarbeit des Landes Berlin hat am 31. Oktober 2016 Empfehlungen für eine „Nachhaltige Bundeshauptstadt Berlin und ihre Verantwortung in der Einen Welt“ verabschiedet.
Diese Empfehlungen setzen die Vorgabe der entwicklungspolitischen Leitlinien von 2012 um, die Leitlinien fortzuschreiben und weiterzuentwickeln. Der Beirat empfiehlt die zukünftige Umsetzung der entwicklungspolitischen Leitlinien an der Agenda 2030 und den globalen Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals, SDGs) auszurichten. Dazu entwickelt er eine Vielzahl konkreter Maßnahmen, die die Schwerpunkte der entwicklungspolitischen Leitlinien aufgreifen.

Die Empfehlungen sind Ergebnis eines partizipativen Prozesses zwischen Akteuren aus der Zivilgesellschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft. Zu den fünf Themenfeldern Wirtschaft, Bildung, Hochschule, Klimaschutz und internationale Metropole Berlin wurden zunächst im April Fachforen im Rahmen der BMZ-Zukunftstour organisiert. An den Fachforen haben viele Repräsentantinnen und Repräsentanten der Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Kommunen teilgenommen sowie Mitglieder des Beirats Entwicklungszusammenarbeit. Die in den Fachforen entwickelten Vorschläge wurden dann in thematischen Arbeitsgruppen weiter bearbeitet und erste Empfehlungen formuliert. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen wurden gesammelt und durch den Beirat Entwicklungszusammenarbeit redaktionell bearbeitet und in dem Empfehlungspapier zusammengefasst. Dieser Prozess wurde von EPIZ organisiert und der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit (LEZ) und Engagement Global finanziert.

Der Beirat hat die Empfehlungen der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung sowie den Parteivorsitzenden der für eine Regierungskoalition verhandelnden Parteien übermittelt. Die Empfehlungen werden auf einer von LEZ und EPIZ organisierten Konferenz am 24. Januar 2017 vorgestellt und weiter diskutiert.

Die Umsetzungsempfehlungen Beirat Entwicklungszusammenarbeit 2016 hier als PDF zum Download.

Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, 29 November 2016
Startup Asien-Roadshow erfolgreich abgeschlossen

Im Rahmen des Projekts StartHubs AsiaBerlin (SHAB) haben 25 Akteure aus den Startup-Metropolen Berlin, Manila, Jakarta und Bangalore vom 18. bis 27. Oktober die drei asiatischen Hubs besucht und Kontakte unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Delegation und mit den lokalen Netzwerken hergestellt sowie konkrete Kooperationen vereinbart. Zentrale Bestandteile des Programms bildeten eigene Konferenzen mit den jeweiligen Ökosystemen sowie der Startup EU-India Summit und das Sankalp Forum in Jakarta. Zur Delegation gehörten u.a. die Gründerin des Hilfsprojekts StartupBoat, Paula Schwarz, Geraldine de Bastion, Politologin, Politikberaterin und Kuratorin der Internet-Konferenz re:publica und Yatan Blumenthal Vargas, Mitgründer des Hardware Accelerators Hardware.Co.

Besonders erfreulich: Die Roadshow trägt bereits erste Früchte. So wird das StartupBoat von Paula Schwarz, unterstützt von der Berliner Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit (LEZ)/Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung (SenWiTechForsch), dem Impact Hub Manila und der Bayer Cares Foundation, vom 12. bis 14. Dezember in Mindanao vor den Philippinen ankern. In Kooperation mit der Deutsch-Indischen Handelskammer und dem Startup Fuel-a-Dream wird das StartupBoat anschließend in Kerala/Indien andocken, um mit Köpfen aus der Technologie- und Internetbranchen, Medien und Beratungsfirmen digitale Lösungen für Flüchtlinge zu entwickeln. Darüber hinaus haben auch bereits einige Startups aus dem asiatischen Raum, darunter der philippinische Hersteller von Bambus-Fahrrädern Bambike, ihren Markteintritt in Deutschland im Visier, an welchem sie nun mit Partnern aus der Berliner Delegation werkeln. Weitere Ergebnisse werden wir im Rahmen der nächsten Asien-Pazifik-Wochen vorstellen: www.APWBerlin.de (APW).

StartHubs AsiaBerlin ist ein Deutsch-Asiatisches Netzwerk zur Schaffung eines gemeinsamen, interkontinentalen Ökosystems, das im Rahmen der 11. Asien-Pazifik-Wochen im Mai 2016 gestartet wurde. Ziel ist es, Vertreter/-innen aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft sowie aus der Startup Szene zu adressieren und das Innovations- und Entrepreneurship-Ökosystem für Startups in Partnerländern der Entwicklungszusammenarbeit zu stärken. Träger des Netzwerks sind die LEZ/SenWiTechForsch mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, dem Impact Hub (Social Impact) Manila, der Deutsch-Indischen Handelskammer in Bangalore, und PLUS: Platform Usaha Sosial Jakarta. Das Projekt wird unterstützt durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Ab dem 22. November finden Sie weitere Infos und regelmäßige Updates unter www.starthubs.info.

Vom 15. bis 28. Mai 2017 wird der Asia-Europe Dialogue zum Thema Digitalisierung fortgeführt.

Mehr Informationen zur Roadshow können Sie der Berichterstattung entnehmen:
Startup Valley: StartHubs AsiaBerlin: Ein internationales Netzwerk
WazzupPhilipinas: Manila Hosts International Startup and Innovation Conference
Manila Standards: Young entrepreneurs, innovators gather in Manila
Orange Magazine: Manila Hosts International Startup and Innovation Conference
Berlin Valley: Hub-Hopping durch Asien
IGTC India: Networking Conference "StartHub AsiaBerlin"
Dailyhunt: A global platform for B'luru Startups

Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, 11 November 2016
„ZukunftsTour“ in Berlin und Fachforen

Am 21.04.2016 fand mit großem Erfolg die „ZukunftsTour“ im Radialsystem V statt, unter einer regen Beteiligung von Akteuren aus Politik und Zivilgesellschaft und mit vielen interessanten, produktiven Diskussionen.

In den fünf Fachforen der „ZukunftsTour“ zu den Themen Wirtschaft/ Fairer Handel/ Öffentliche Beschaffung, Schule, Hochschule, Klimaschutz, Internationale Metropole Berlin wurde über den aktuellen entwicklungspolitischen Stand Berlins diskutiert. Vier Jahre nach dem Beschluss der Entwicklungspolitischen Leitlinien des Landes Berlin für eine Politik der nachhaltigen globalen Entwicklung stellte sich auf der Veranstaltung die Frage, inwiefern diese den global formulierten SDGs auf Landesebene entsprechen und umgesetzt werden. Die Fachforen brachten verschiedene Interessensgruppen des Landes Berlin für ein qualifiziertes Brainstorming zusammen, wie beispielsweise NROs, Vertreter von Unternehmen und Kultureinrichtungen, Studierende und Interessierte aus den Bereich Umwelt und Technologie.

Die vielseitigen und intensiven Gespräche in den Fachforen und deren Ergebnisse wurden anschließend dem Plenum präsentiert und dienen nun als Ausgangsbasis für den Überarbeitungs- und Konkretisierungsprozess der Berliner Entwicklungspolitischen Leitlinien ab Mai.

Berlin, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, 22 April 2016
LEZ Berlin vergibt zusätzliche Fördermittel

Die Berliner Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit (LEZ) hat für die Jahre 2016 und 2017 jeweils 250.000 Euro an zusätzlichen Fördermitteln für entwicklungspolitische Inlandsarbeit zum Thema „Geflüchtete, Fluchtursachen und Willkommenskultur“ zur Verfügung gestellt. Gefördert werden Projekte zur entwicklungspolitischer Bildungsarbeit über Fluchtursachen, die zur kritischen Diskussion beitragen.

Stiftung Nord-Süd-Brücken, www.nord-sued-bruecken.de, 8 April 2016
Die Zukunftstour am 21. April 2016

Am 21. April 2016 kommt die ZukunftsTour, die seit 2015 die Ergebnisse der Zukunftscharta in die Deutschen Länder trägt, nach Berlin. Dort diskutiert Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller globale Zukunftsfragen mit Vertreter/-innen der Landespolitik, der Zivilgesellschaft und der digitalen Wirtschaft. Zusätzlichvermitteln entwicklungspolitisch engagierte Vereine und Organisationen Nachhaltigkeitsthemen wie Fairer Handel, Klimaschutz oder Migration. Social Start-Ups zeigen auf, wie die digitale Welt in allen Sektoren zu nachhaltiger globaler Entwicklung und Lebensweise beitragen kann.

In Fachforen wird außerdem diskutiert, welchen Beitrag Berlin zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 der Vereinten Nationen leisten kann. Die Fachforen sollen zeigen, inwiefern die Entwicklungspolitischen Leitlinien des Landes bereits umgesetzt wurden und sie sollen Bezugspunkte zu den Sustainable Development Goals (SDGs) identifizieren. Die Foren sind der Auftakt zu einem Dialogprozess, an dessen Ende eine Empfehlung für ein Umsetzungsprogramm der Entwicklungspolitischen Leitlinien stehen soll, die auch die für Berlin relevanten SDGs berücksichtigen.

Die Teilnahme an den Aktivitäten der Tour ist kostenfrei, die Anmeldung für die Veranstaltung ist auf der Homepage der ZukuntsTour möglich.

Engagement Global gGmbH, 29 März 2016
Zusätzliche Fördermittel für entwicklungspolitische Bildungsarbeit zum Thema Geflüchtete, Fluchtursachen und Willkommenskultur

Die Berliner Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit (LEZ) hat für die Jahre 2016 und 2017 jeweils 250.000 Euro an zusätzlichen Fördermitteln für entwicklungspolitische Inlandsarbeit zum Thema „Geflüchtete, Fluchtursachen und Willkommenskultur“ zur Verfügung gestellt. Gefördert werden Projekte, die zum einen aufzeigen, wie mit entwicklungspolitischer Bildungsarbeit über Fluchtursachen informiert werden kann und zum andern inhaltlich zur kritischen Diskussion beitragen. Ebenfalls gefördert werden Projekte, die migrantische Netzwerke und migrantisch-diasporische Vereine bei der Beschäftigung mit der Flüchtlingsthematik unterstützen und Projekte die im Land Berlin die Willkommenskultur und das Verständnis für Geflüchtete stärken.

Einreichungsfrist für Projekte mit einer max. Laufzeit bis Dezember 2017 ist der 29. März 2016. Anträge können von gemeinnützigen Vereinen oder von Kirchengemeinden eingereicht werden.

Weitere Informationen zu den Ausschreibungsbedingungen und zum Antragsverfahren können hier nachgelesen werden. Die Stiftung Nord-Süd-Brücken setzt das Vorhaben im Auftrag der LEZ durch und berät antragstellende Institutionen. 

Informationsstelle Bildungsauftrag Nord-Süd, 15 März 2016
Kathrin-Buhl-Preis für entwicklungspolitische Projekte 2015

In diesem Jahr vergibt die Stiftung Nord-Süd-Brücken zum zweiten Mal den Kathrin-Buhl-Preis für entwicklungspolitische Projekte. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis richtet sich an Vereine der entwicklungspolitischen Inlands- oder Auslandsarbeit.

Bewerben können sich entwicklungspolitisch tätige, eingetragene gemeinnützige Vereine aus Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

In dem abgeschlossenen Projekt sollten „Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe der Menschen eine herausragende konzeptionelle Rolle spielen“.

Die Bewerbungen müssen bis zum 15. September 2015 bei der Stiftung Nord-Süd-Brücken eingereicht werden.

Weitere Informationen und Kontakt:
Stiftung Nord-Süd-Brücken
Greifswalder Straße 33a
10405 Berlin

Antje Bernhard oder Andreas Rosen
Tel.: 030 - 24 85 13 85
E-Mail: a.bernhard@nord-sued-bruecken.de; a.rosen@nord-sued-bruecken.de
Webseite: www.nord-sued-bruecken.de/assets/files/ausschreibung_kbp_2015.pdf

Stiftung Nord-Süd Brücken, 19 August 2015
"LABS TO PUBLIC - Asia-Europe Innovation Dialogue"

Im Rahmen des transnationalen EuropeAid-Projekts "TriNet Global - Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung als Agenten für den Wandel" und der 10. Asien-Pazifik-Wochen führte die Berliner Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit in Kooperation mit der Technischen Universität Berlin und SAP das neue Veranstaltungsformat "LABS TO PUBLIC - Asia-Europe Innovation Dialogue" durch.

Über 150 Expertinnen und Experten aus Startups, universitären Gründungszentren, Akzeleratoren, zivilgesellschaftlichen Initiativen, dem öffentlichen Sektor und der Entwicklungszusammenarbeit arbeiteten am ersten Tag in der Berliner Platoon Kunsthalle mit interaktiven Design Thinking-Methoden in einer Zukunftswerkstatt an zentralen Fragen nachhaltiger Städte von morgen. Der zweite Tag in der Factory Berlin wurde von Partnerinstitutionen mit eigenen Workshops zum Thema Innovation Labs und Startups in der internationalen Zusammenarbeit gestaltet.

Beteiligt waren unter anderem das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), durchgeführt von der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ), die Climate KIC Alumni Association, die Botschaft der Republik der Philippinen und die internationale Städteplattform Connective Cities.

Berlin, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung, 10 Juli 2015
Globale Ziele nachhaltiger Entwicklung: Was bedeuten sie für Berlin?

Am 15. Mai 2014 fand im Berliner Rathaus erstmals eine Dialogveranstaltung des Beirates der Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:) mit Mitgliedern des Berliner Abgeordnetenhauses zum Thema „Globale Ziele nachhaltiger Entwicklung: Was bedeuten Sie für Berlin?“ statt. Einen kurzen Ergebnisbericht zu dieser Veranstaltung finden Sie zu Ihrer Information anbei.

Stiftung Entwicklung und Frieden (SEF), 26 Juni 2014