Berlin

29. - 30. September 2018: Berlin

Fest der Kulturen

Am 29. und 30. September findet das zweite Fest der Kulturen statt! Neben Informationsständen zu Organisationen im Reinickendorfer Kiez gibt es Bühnenauftritte verschiedenster Künstler/-innen, eine Hüpfburg für Kinder und diverse Aktionen zum Mitmachen. Das Fest der Kulturen soll den kulturellen Austausch in Reinickendorf fördern und Erwachsene und Kinder mit verschiedenen kulturellen Hintergründen einander näherbringen. Am letzten Wochenende im September, jeweils zwischen 14 und 19 Uhr, verwandelt sich der Platz hinter der evangelischen Segenskrirche (Auguste-Viktoria-Allee 16/17, 13403 Berlin) in einen interkulturellen Markt. Neben kulinarischen Genüssen stellen sich Organisationen und Vereine an ihren Informationsständen vor und regen zum Mitmachen an. Ein absolutes Highlight des Fests der Kulturen bilden die kostenlosen Konzerte auf der Festbühne. Hier werden die Ohren der Besucher/-innen live mit Weltmusik aus verschiedenen Ländern verwöhnt. Mit dabei sind unter anderem die Berliner Sambagruppe Alegria Do Samba und Afrikadelle, ein moderner Berliner Mix mit westafrikanischen Einflüssen. Für die jüngsten Festbesucher_innen gibt es neben einer Hüpfburg und dem angrenzenden Spielplatz Bastel-, Spiel- und Quizangebote an den verschiedenen Ständen und auf der Bühne.

08. Oktober 2018: Berlin

Frauen für die Menschenrechte - Menschenrechtsverteidigerinnen aus Kenia, Mexiko und Nepal berichten über ihre Erfahrungen

In vielen Ländern dieser Welt ist der Einsatz für die Menschenrechte mit einem hohen persönlichen Risiko verbunden: Menschenrechtsverteidiger/-innen werden bedroht, verfolgt, diffamiert, verhaftet und im schlimmsten Fall ermordet. Ihr Handlungsspielraum wird vielerorts durch Gesetzgebung und behördliche Kontrollen eingeschränkt. peace brigades international (pbi) unterstützt seit über 35 Jahren mit gewaltfreien Mitteln bedrohte Menschenrechtsverteidiger/-innen, um ihre Arbeit trotz widriger Umstände zu ermöglichen, und beobachtet ihre Situation zurzeit in sieben Ländern auf drei Kontinenten. Eine besondere Rolle in der Durchsetzung der Menschenrechte nehmen Frauen ein. Pbi hat drei Menschenrechtsverteidigerinnen aus drei Kontinenten eingeladen, die über ihre Erfahrungen berichten und miteinander und mit Ihnen über ihre Herausforderungen und Chancen diskutieren:
Maria Mutauta Mahia Ini aus Kenia arbeitet beim Mathare Social Justice Center für die Rechte von Frauen in einem Slum in Nairobi.
Cristina Auerbach Benavides aus Mexiko koordiniert die Organización Familia Pasta de Conchos im Kohleabbaugebiet im Norden des Landes im Einsatz für Arbeitssicherheit und bessere Bedingungen in den Kohlegruben.
Indira Ghale aus Nepal leitet ein Frauenhaus in der Hauptstadt Kathmandu, in dem von Gewalt und Menschenhandel betroffene Frauen und Mädchen Zuflucht finden.

25. Oktober 2018: Berlin

Podiumsdiskussion: Hunger und Armut beenden trotz Ressourcendegradierung und Landflucht

Mit den Sustainable Development Goals der Agenda 2030 sollen weltweit Hunger und Armut bis 2030 beendet werden! Auch die Deutsche Entwicklungspolitik möchte hierzu beitragen. Aber wie soll dies gelingen, wenn natürliche Ressourcen wie Wasser und Boden schwinden und die Menschen in die Städte abwandern bzw. die Fahrt über das Mittelmeer antreten? Ist der globale Norden ein Vorbild für eine nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft oder müssen vollkommen andere Politiken und Aktivitäten eingesetzt werden? Mit welchen Herausforderungen ist die Landwirtschaft weltweit konfrontiert und welche erfolgversprechenden Ansätze und Lösungswege gibt es?
Das Seminar für Ländliche Entwicklung (SLE) der Humboldt-Universität zu Berlin diskutiert dieses Thema mit hochrangigen Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Wann: am 25. Oktober um 17:00-20:00 Uhr
Ort: Festsaal der Humboldt-Universität zu Berlin, Luisenstraße 56 in 10117 Berlin, max. 100 Plätze

Veranst./Info:
01. November 2018: Berlin

Veranstaltung: Amazonien zerstört, Klimawandel verschärft- was tun Kommunen?

Ausgetrocknete Flüsse, Waldbrände, schlechte Ernten und dann Überschwemmungen. Dieser Sommer hat die Folgen des Klimawandels weltweit vor Augen geführt. Die Zerstörung der Regenwälder ist einer der Gründe. Bereits 1990 wurde ein Klima-Bündnis Europäischer Städte mit den Völkern der Regenwälder Amazoniens aus der Taufe gehoben. Dem Bündnis gehören heute über 1700 Kommunen und Regionen an – seit 1991 auch Berlin. Trotz einiger Erfolge auf internationaler Ebene hat sich die Lage der indigenen Völker in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert. Ursachen finden sich hauptslächlich in der verstärkten Ausbeutung der Regenwaldregionen, politischen Rechtsruck und Wirtschaftskrisen. Das Klima-Bündnis europäischer Städte und damit Berlin hat sich verpflichtet, die Bewohner/innen des Regenwaldes beim Schutz dieser heute zunehmend schwindsüchtigeren Lunge zu unterstützen. Wie geschieht das? Wo steht das Klima-Bündnis heute? Berlin verfügt seit 2017 über ein Energie- und Klimaschutzprogramm, Fahrplan für eine klimaneutrale Stadt. Bei der öffentlichen Beschaffung von Holzprodukten ist Berlin schon Vorbild. Was kann Berlin  von anderen Kommunen lernen, diese von uns? 2019 wird das Humboldt-Forum eröffnet. Dort könnte das Klima-Bündnis einen Ort erhalten …

Um eine Anmeldung zu der Veranstaltung wird bis zum 20. Oktober 2018 über anmeldung@lateinamerikaforum-berlin.de gebeten.

12.-16. November 2018: Berlin

19. Berliner Entwicklungspolitisches Bildungsprogramm (benbi) im FEZ-Berlin

Im Rahmen von Workshops, Kinoforum, Bühnenprogramm und Podiumsdiskussion setzen sich Schüler*innen der 3.-13. Klasse interaktiv und altersgerecht mit vielfältigen Aspekten des Jahresthemas auseinander, erkunden globale Zusammenhänge und erarbeiten Handlungsoptionen für eine gerechte Zukunft. Pädagog*innen können sich im Rahmen eines Workshops zu Methoden des Globalen Lernens informieren und austauschen sowie thematische Ausstellungen besuchen.

Veranst./Info: