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Brandenburg richtet Länderperspektivkonferenz 2026 zu Themen Entwicklungspolitik aus

Potsdam – Angesichts der internationalen Krisen und tiefgreifenden Veränderungen in der Welt hat Brandenburgs Europaminister Robert Crumbach die Bedeutung der Entwicklungspolitik hervorgehoben. 

„Wir leben in einer Zeit tiefgreifender globaler Veränderungen. Klimawandel, geopolitische Spannungen und Ungleichheiten stellen die internationale Zusammenarbeit vor große Herausforderungen. Gerade deshalb ist eine starke Entwicklungszusammenarbeit wichtiger denn je“, sagte er am heutigen Montag (16. März) zum Auftakt der Länderperspektivkonferenz in Potsdam. Bei der zweitägigen Konferenz diskutieren rund 30 Expertinnen und Experten aus Bund und Ländern Fachthemen und koordinieren entwicklungspolitische Aktivitäten. Die jährliche Konferenz wird jeweils von einem Bundesland im Wechsel ausgerichtet. Brandenburg ist erstmals seit 2011 wieder Gastgeber.

Der Europaminister wies zur Eröffnung der Konferenz mit dem Titel: „Welt im Umbruch – Entwicklungspolitik neu justiert?“ darauf hin, dass im Mittelpunkt der Diskussion auch auf dieser Tagung in Potsdam die Weiterentwicklung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit, die Umsetzung der Agenda 2030 und der Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs), die Rolle der Zivilgesellschaft bei dem Reformprozess sowie Perspektiven für die internationale Zusammenarbeit über das Jahr 2030 hinaus stehen.

In diesem Zusammenhang betonte der Europaminister, dass auch die Länder wie Brandenburg einen Beitrag zur Entwicklungspolitik leisten. „Die Länder ergänzen die entwicklungspolitischen Aktivitäten des Bundes durch Partnerschaften, Bildungsarbeit und konkrete Projekte vor Ort. Auch Brandenburg engagiert sich seit vielen Jahren gemeinsam mit Kommunen, Hochschulen und zivilgesellschaftlichen Organisationen“, so Crumbach.

 

Das Land Brandenburg richtet am 16. und 17. März 2026 in Potsdam die Länderperspektivkonferenz aus. Vertreterinnen und Vertreter der Bundesländer und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und ihrer Durchführungsorganisationen kommen zusammen, um über aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der Entwicklungszusammenarbeit und den Reformprozess im BMZ zu beraten. Am Nachmittag des 16. März steht eine Diskussion auch mit Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft in Brandenburg auf dem Programm.

Ministerium der Finanzen und für Europa, Pressestelle