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Bayerischer Staatsminister für Europaangelegenheiten und Internationales reist nach Zentralasien

Von Montag, 6. April, bis Freitag, 10. April 2026, reist Bayerns Staatsminister für Europaangelegenheiten und Internationales Eric Beißwenger in die beiden zentralasiatischen Staaten Kasachstan und Usbekistan. Erstes Ziel ist die kasachische Hauptstadt Astana. Am zweiten Tag geht die Reise weiter nach Taschkent, der Hauptstadt Usbekistans. Eines der wirtschaftlichen und touristischen Zentren Usbekistans ist die Region Samarkand. Sie ist das dritte Ziel der Reise. Die Schwerpunkte liegen auf dem Ausbau der Partnerschaften bei Wirtschaft, Fachkräften und Energie. In Kasachstan sind Gespräche mit dem Vize-Premierminister sowie den Ministern für Energie und für Wirtschaft geplant. In Usbekistan sind Treffen mit dem Ministerpräsidenten und dem Außenminister geplant.

Beißwenger: „Wir stärken unsere außenwirtschaftliche und geopolitischen Widerstandsfähigkeit durch die Neuauflage der Zusammenarbeit mit Kasachstan und Usbekistan in den Bereichen Wirtschaft, Energieversorgung und qualifizierter Fachkräftegewinnung. Gerade in Zeiten globaler Verwerfungen gilt: Bayern setzt auf Diversifizierung, verlässliche Partnerschaften und neue Märkte – immer auf der Grundlage von Rechtssicherheit, wechselseitigem Nutzen und einer regelbasierten internationalen Ordnung. Insbesondere vor dem Hintergrund steigender globaler Unsicherheit und stockender internationaler Handelsprozesse besteht Notwendigkeit, neue internationale Kooperationen und damit neue Märkte zu erschließen. Wir sind in einer geopolitisch sensiblen Region präsent, suchen den direkten politischen Dialog und verbinden wirtschaftliche Interessen mit strategischer Vorausschau.

Es ist Beißwengers erste außereuropäische Dienstreise. Kasachstan kommt als zuverlässiger Energielieferant gerade jetzt eine Schlüsselrolle in der Versorgung Bayerns, Deutschlands und Europas mit Rohöl zu. Bis zu 50 Prozent der Erdöllieferungen nach Bayern stammen aus Kasachstan. Allein 2025 hatte das Land seine Öllieferungen nach Deutschland um mehr als 44 Prozent gesteigert. Als bevölkerungsreichstes Land Zentralasiens bietet Usbekistan mit seiner sehr jungen und gut ausgebildeten Bevölkerung in allen Qualifikationsstufen ein enormes Fachkräftepotential für die bayerische Wirtschaft. Darüber hinaus bietet das Land mit einer wachstumsstarken Wirtschaft Potenzial als Absatzmarkt für bayerische Produkte vor allem in den Bereichen Bauwirtschaft, Landwirtschaft sowie Anlagen- und Maschinenbau.

Bayerisches Staatsministerium, Pressestelle der Landesregierung