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Bremen: Delegation der Bürgerschaft besucht westsahrauische Bevölkerung im Exil

Eine Delegation der Bremischen Bürgerschaft hat unter Leitung von Präsidentin Antje Grotheer in dieser Woche mehrere Flüchtlingscamps bei Tindouf (Algerien) besucht. An der Reise nahmen außer Grotheer auch Vizepräsidentin Sahhanim Görgü-Philipp sowie die Abgeordneten Cindi Tuncel und Ole Humpich teil.

In den Flüchtlingslagern bei Tindouf lebt die west­sahrauische Bevölkerung im Exil – mitsamt ihrem Parlament, dem Nationalrat, und dem gesamten Staatsapparat. Der 2019 verstorbene Bürgerschaftspräsident Christian Weber hatte sich während seiner Amtszeit mit großem Engagement für die Belange der dort lebenden Menschen eingesetzt. Ihm zu Ehren wurde ein Parlamentssaal nach ihm benannt. Dies war der Anlass für die Reise der Delegation, die damit einer Einladung des Präsidenten des Sahrauischen Nationalrats gefolgt war und sich auf der Reise ein Bild von der Situation vor Ort machte.

"Der Nationalrat hat Christian Weber für seinen großen Einsatz ein Denkmal gesetzt – und es war uns eine Ehre, bei der Einweihung des Saals dabei zu sein", erklärte Bürgerschaftspräsidentin Antje Grotheer nach Ihrer Rückkehr. "Damit gibt es dort eine dauerhafte Verbindung nach Bremen. Während unserer Reise konnten wir Eindrücke von den schwierigen Lebensumständen vor Ort gewinnen und durften dabei immer wieder feststellen, dass unser Bundesland dort – auch und gerade dank Christian Weber – hoch angesehen ist."

Pressestelle der Bremischen Bürgerschaft